für Wasserläufe (DGM-W)
Von den für Gewässer und Schifffahrt zuständigen Verwaltungsbehörden werden digitale Geländemodelle als Basis für gewässerkundliche, wasserwirtschaftliche und wasserbauliche Arbeiten benötigt. Sie beinhalten das Gewässerbett und die Vorländer mit allen hydraulisch relevanten Bauwerken.
Dabei besteht die Herausforderung vor allem darin, Airborne Laserscan-Befliegungen und photogrammetrische Bildflüge durchzuführen und mit vorhandenen Daten unterschiedlicher Herkunft und Aktualität zu einem homogenen digitalen Geländemodell zu kombinieren.
Folgendes Verfahren hat sich dabei hinsichtlich Effizienz und Qualitätsansprüchen bewährt:
Die Punktewolken als Ergebnis der ALS-Befliegungen mit einer Dichte von mindestens 4 Punkten pro m² werden georeferenziert, überprüft und klassifiziert.
Im Nachgang der photogrammetrischen Befliegung werden die Aerotriangulation und die digitalen Bilddaten bearbeitet.
Ergänzend zu vorhandenen Bruchkanten werden hydraulisch relevante Elemente wie Deichkanten, Ufermauern etc. auf der Basis von Luftbildern oder aus ALS-Daten photogrammetrisch ausgewertet.
Zur Bestimmung der Wasser-Land-Grenze auf Basis der ALS-Punkte wird ein halbautomatisches Verfahren verwendet, das im Rahmen von Entwicklungsprojekten erstellt und für diese Anwendung adaptiert wurde.
Die Modellierung des DGM-W erfolgt nach Kombination der Daten aus ALS, Photogrammetrie, Echolot, Bestandsplänen, Kanten von Buhnen etc. unter Berücksichtigung ihrer Priorität und Aktualität zu einem homogenen Geländemodell.
Folgende Produkte werden nach diesem Verfahren angeboten: